Für Kinder und Familien!

Kinder und Familien waren in der Corona-Zeit oftmals die Leidtragenden und sind bei politischen Entscheidungen aus dem Blick geraten. Bei der Arbeit im Homeoffice auch noch Debatten über Taschengeld führen oder Kinder auf dem Schoß betreuen – damit muss Schluss sein! Ich habe es satt, immer zu hören, Kinder seien unsere Priorität und dann festzustellen, dass das politische Handeln über Schlagzeilen nicht hinausgeht. Was nützen einem Schlagzeilen über Millionensummen, wenn sie bei den Menschen, nicht ankommen? Ich mache Politik, um Kinder, Jugendliche und Familien ins Zentrum zu rücken und Verbesserungen für sie spürbar und konsequent umzusetzen. 

Wir brauchen in Niedersachsen eine Politik, die Kinder- und Gewaltschutz priorisiert, Kinderrechte in die Verfassung schreibt und dann auch benennen kann, was das für Kinder und das Leben in unserer Gesellschaft bedeutet. Kinder brauchen Begegnung – ob im Sport oder in der Kultur. Daher müssen Angebote gestärkt und ausgebaut werden. Ich finde es überfällig, dass wir Jugendliche viel früher auch direkt am demokratischen Willensbildungsprozess beteiligen. Wer sich in die gesellschaftlichen Debatten einbringt, soll auch mitentscheiden – deshalb streite ich für die Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre. 

Das Familienleben hat sich in den letzten zwanzig Jahren verändert. Familien sind heutzutage vielfach damit beschäftigt, Termine, Familienzeit und Hausarbeit unter einen Hut zu kriegen – häufig zu Lasten der Frau, die Haus- und Lohnarbeit bewältigen muss. Auf diese Doppelbelastung muss Politik Antworten geben. Dass Familien heutzutage vielfältiger sind als Vater und Mutter mit zwei Kindern, Hund und Reihenhaus, bildet sich in Niedersachsens Politik noch viel zu selten ab. Familie ist da, wo Menschen Verantwortung übernehmen und füreinander sorgen – das muss sich auch in der Familienpolitik widerspiegeln.